Übersichtsbericht zu ultrafeinen Partikeln (UFP) von Swiss TPH
Die Dokumentationsstelle Luftverschmutzung und Gesundheit hat Studien ausgewertet, welche die Gesundheitsfolgen von kurz- und langfristigen Belastungen mit ultrafeinen Partikeln (UFP) untersuchen. Sie stehen im Verdacht, unsere Gesundheit negativ zu beeinflussen. Durch ihre geringe Grösse (< 100 nm) dringen ultrafeine Partikel tief in die Lunge ein, lagern sich dort ab oder durchdringen biologische Barrieren, von wo aus sie in den Blutkreislauf gelangen und alle Organsysteme einschliesslich des Gehirns und des übrigen Nervensystems erreichen können. Die Toxikologie weist auf plausible Wirkungsmechanismen und mögliche Gesundheitseffekte hin, welche bisher aber nicht konsistent in epidemiologischen Studien gezeigt werden konnten. Auch eine Aussage zu Ultrafeinstaub aus bestimmten Quellen oder Grössenfraktionen sowie als primäre oder sekundäre Partikel ist noch nicht möglich.
Im LUDOK-Newsletter werden diese Erkenntnisse zusammengefasst und bewertet.
