Die Feinstaub-Werte im Ostluft-Gebiet sind aufgrund von Saharastaub stark erhöht.

Wer heute in den Himmel schaut, sieht diesen milchig und leicht rötlich. Zudem liegt eine feine, bräunliche Staubschicht auf Autos und Fenstern. Der Grund dafür ist Saharastaub, der tausende Kilometer zu uns transportiert worden ist. Das Phänomen tritt vor allem im Frühjahr und im Herbst auf und wird durch trockenes Wetter begünstigt. Insbesondere in den Bergregionen ist das Phänomen eindrücklich, wenn es die Weitsicht stark einschränkt.

Die Feinstaubmessungen im Gebiet von Ostluft zeigen wegen des Saharastaubes eine stark erhöhte Feinstaub-Belastung, welche die zulässigen Tagesmittelwerte überschreiten. Feinstaub wird überwiegend vom Menschen verursacht durch Verkehr, Industrie aber auch Holzfeuerungen. Daneben gibt es jedoch auch natürliche Quellen für Feinstaub wie Pollen oder in diesem Fall Saharastaub. Das trockene Wetter hat seinerseits dazu beigetragen, dass der Wüstensand bis in die Schweiz transportiert worden ist.

Für die meisten Menschen ist Saharastaub nicht gefährlich. Bei Menschen mit Atemwegserkrankungen oder einer Pollen-Allergie können Beschwerden jedoch verstärkt werden durch die zusätzliche Belastung. Es empfiehlt sich, starke körperliche Anstrengungen zu meiden.

Interessanterweise hat der Staub auf die Pflanzen einen nützlichen Effekt, indem zusätzliche Mineralstoffe in die Böden gelangen.

Milchige Sonne im Glarnerland

Dächer von Glarus mit milchiger Sonne aufgrund Saharastaub

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