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Projektbeschrieb
Aktualisierung: 02.03.16

In ländlichen Gegenden tragen Holzfeuerungen und das Verbrennen von Grüngut und Astmaterial aus dem Holzschlag wesentlich zur Feinstaubbildung bei. Im Dorfzentrum von Appenzell wird der Einfluss einer neuen Holzheizzentrale auf die lokale Luftbelastung untersucht. Der Ausgangszustand wurde bereits vor der Erstellung der Heizzentrale mit Immissionsmessungen am gleichen Standort in den Jahren 2011 – 2013 erfasst und die Ergebnisse in einem ersten Fachbericht zusammengefasst.

Projektbeginn

Januar 2016

Projektende

Sommer 2017

Problemstellung

Appenzell liegt in einem sehr schwach durchlüfteten ebenen Talkessel und hat einen hohen Anteil an Holzfeuerungen.

Appenzell ist zudem ein begehrter Wohnort sowie ein touristisch beliebtes Ausflugsgebiet im OSTLUFT-Messgebiet. Ein lufthygienisches Monitoring, auch während der Sommermonate, ist angezeigt.

Ziele

Aussagen über den Einfluss einer Holzheizzentrale auf die lokale Luftbelastung . Wie ist die Vorher-/Nachhersituation? Wie ist die Luft während der Sommermonate?

Vorgehen

Der Messcontainer wird am selben Standort wie bei der ersten Messreihe aufgestellt. Nebst Meteodaten werden die Luftqualitätsparameter Stickoxide, Feinstaub (mit Teom und HiVol), Russ und Ozon erfasst. Messdauer: Januar – Dezember 2016.
30 Quarzfaserfilter (jeder 12. Messtag) werden optisch auf EC analysiert (Reflexion) und mit acht Analysen auf EC/OC nach TOT Eusaar2 erfolgt der Bezug auf das neue Referenzverfahren.
Eine Levoglucosan-Bestimmung der Quarzfaserfilter ist vorgesehen.

Ergebnisse

-

Kontakt

Dr. Albert Kölbener-Rusch, Amt für Umwelt

Gaiserstrasse 8, 9050 Appenzell

albert.koelbener@bud.ai.ch

Tel. +41 71 788 93 46, Fax +41 71 788 93 59


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